Afrikanische Schweinepest

Die hoch ansteckende Afrikanische Schweinepest hat inzwischen die EU-Außengrenze in Weißrussland erreicht.
Die Seuche ist für unsere Schweinebestände sehr gefährlich, da sie hier auf ungeschützte Tiere trifft. Im Falle einer Ansteckung können bis zu 100 Prozent der Tiere sterben. Das Virus besitzt eine große Widerstandsfähigkeit, so dass es nicht nur über den Tierkontakt, sondern auch über Lebensmittel, Felle, Jagdtrophäen und Transportmittel übertragen werden kann. Auf das Verfütterungsverbot von Speiseresten wird in diesem Zusammenhang noch einmal besonders hingewiesen.
Besonders gefährdet sind Freilandschweinehaltungen durch einen möglichen Kontakt zu Wildschweinen. Diese Art der Haltung ist immer genehmigungspflichtig, weil besondere Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind.
Da es keinen Impfstoff gegen diese verlustreiche Krankheit gibt, sollten alle notwendigen vorbeugenden Maßnahmen ergriffen werden.

Betriebsfremden sollte grundsätzlich der direkte Zugang verwehrt werden. Schweine dürfen nur auf gereinigten und desinfizierten Transportmitteln befördert werden.

Bei erhöhten Verlusten im Tierbestand ist immer der betreuende Tierarzt mit einzubeziehen. Auf keinen Fall dürfen in der freien Wildbahn aufgefundene Tiere in menschliche Obhut genommen werden.
Alle Schweinehalter sollten, sofern noch nicht geschehen, ihre Bestände beim Veterinäramt des Landkreises und bei der Tierseuchenkasse melden!
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