Sebastian Fülle kommt aus Bernau

(Von Marcus Boljahn)
Nach Rückkehrer Max Stölzel können die Basketballer des RSV
Eintracht mit Sebastian Fülle nun den nächsten Neuzugang für die Mission 1.Regionalliga Nord
verkünden. Der 25-jährige erhält einen 2-Jahres-Vertrag und war zuletzt beim SSV Lok Bernau in
der 2.Basketball-Bundesliga ProB aktiv, wo er durchschnittlich 7,5 Punkte erzielte. In der Vorsaison
steuerte der 1,92m große Shooting Guard in 32 Einsätzen für den Mitteldeutschen BC 3,0 Punkte
pro Spiel zum Aufstieg von der 2.Basketball-Bundesliga ProA in die BBL bei.
Begonnen hatte Fülle seine Karriere bei den Karower Dachsen, jedoch zog es ihn wie so viele Berliner
Talente zu Alba Berlin, wo er nicht nur den deutschen U19-Meistertitel (2009) holen konnte,
sondern es später neben regelmäßigen Regionalligaeinsätzen im Farmteam sogar bis zu Kurzeinsätzen
im BBL-Team schaffte. Danach folgte direkt der Sprung in die ProA zu den Oettinger Baskets
Gotha (2014), wo er mit den Thüringern bis ins Halbfinale vordrang, den BBL-Aufstieg aber ganz
knapp verpasste. Im Folgejahr konnte er aber einen Aufstieg bejubeln, nämlich bei seinem ersten
Stop in Bernau, der mit dem ungeschlagenen Regionalligatitel gekrönt wurde.
Der physisch starke Blondschopf kennt sich also aus mit Aufstiegen und geht auch ähnlich ambitioniert
an seine Aufgabe beim RSV: „Natürlich ist mein erstes Ziel immer dem Team so gut es geht zu
helfen. Ich verfolge die Tätigkeiten des RSV schon seit Jahren und denke, dass der Verein in die
ProB zurück gehört. Für dieses ambitionierte Ziel werde ich arbeiten und meine Erfahrung einbringen.“,
erklärt Fülle seine Motivation, sieht seinen Wechsel keinesfalls als Rückschritt an und ergänzt:
„Ich kenne beide Ligen ja sehr gut und vom Talentlevel sind ProB und 1.Regionalliga vergleichsweise
ähnlich, der größere Unterschied liegt meist im physischen Bereich. Ich hatte sehr gute
Gespräche mit Denis [Coach Denis Toroman] und Vladi [sportlicher Leiter Vladimir Pastushenko]
und freue mich sehr auf die neue Aufgabe.“